Die Stadt Frankfurt am Main übt Vorkaufsrechte konsequent aus!

Im Frankfurter Ostend hat die Stadt Frankfurt am Main ein Wohn- und Geschäftshaus mit einem Ladengeschäft und neun Wohnungen durch Ausübung Ihres Vorkaufsrechts erworben.

Grundlage dafür war die Erhaltungssatzung E52 „Westliches Ostend“.

Als Grund für diesen Schritt gab die Stadt Frankfurt an, dass der Kaufpreis signifikant höher war als der ermittelte Verkehrswert und sie von einer Aufwertung der Immobilie durch den Käufer ausgehen musste, damit sich die Investition lohnen würde.

Seit März 2016 hat die Stadt Frankfurt in 23 Fällen von Ihrem Vorkaufsrecht gebraucht gemacht. In 46 Fällen wurden von den Käufern eine sogenannte Abwendungsvereinbarung unterschrieben. Von den 23 Gebäuden sind bis jetzt auf Grund verschiedener Umstände nur fünf tatsächlich in den Besitz der städtischen Wohnungsgesellschaft ABG gelangt.

Es gibt derzeit acht Erhaltungssatzungen in Frankfurt, die eine sogenannte Milieuschutzregelung enthalten.